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unsere Pferde werden von unserem Hausarzt Herrn Dr. Reicher tierärztlich kontrolliert und geimpft (Plakette und tierärztliche Bestätigung führen dieden Kutscher mit).
Die Pferdehufe, die ja größten Belastungen standhalten müssen, werden von unserem Schmied, Herrn Johann Langer - Wittau, beschlagen. Mittlerweile kennt er jeden einzelnen Huf ganz genau und weiß, ob ein Spezialbeschlag, Einlagen, oder eine Federung mit Silikon notwendig ist.
Zur Zeit stehen 12 Pferde (ungarische Warmblut und Traber) im Stall und 2 jung-Pferde zur Ausbildung in Ungarn, wo auch unsere Pensionspferde ihren Lebensabend genießen können.
Ein Auslauf / Longierplatz garantiert auch die Bewegungsfreiheit der Pferde (vor allem im Winter).
Da wir unseren Pferden nicht zu viel abverlangen, sind die meisten nun schon lange bei uns.
Die Chefin im Stall ist Ilona: Sie ist unsere älteste Mitarbeiterin: Nie Verletzungen oder Krankheiten, und hat klare Beine. Wenn sie ihre Stehtage hat wird sie aber schon unruhig und fängt zu webern an.
Unsere Pferde sind schmiedefromm, verlade- und verkehrssicher, stehen
auch längere Zeit ruhig auf einem Platz und sind Kinder und Streicheln gewöhnt. Ob bei Veranstaltungen im Prater, Hupkonzerte, Musik etc. sie haben volles Vertrauen und wissen, das wir ihnen nichts gefährliches abverlangen würden.
Natürlich gibt es aber immer wieder unvorhergesehene Situationen wie z.B. morgens eine neue Baustelle wo plötzlich Holz- od. Eisenplatten als Boden darüber verlegt wurden; Gebäudesanierungen, wo gerade vom Dachausbau der Schutt in den Kübelrinnen ziemlich laut herunterkommt; bei starkem Sturm fliegt plötzlich ein Tischtuch vom Schanigarten vor die Pferdefüße ...
Auch bei den Verkehrsteilnehmern wäre mehr Toleranz und Rücksichtnahme gut für die Pferde.
Tipp: bitte keinen Zucker füttern, auch Pferde bekommen Zahnweh, lieber Äpfel und Karotten. Leider ist das Verfüttern von Brot u. Gebäck durch zu viel Konservierungsstoffe mittlerweile in den damals üblichen Mengen sogar gesundheitsschädlich.
Ja, sie gehören einfach zur Familie dazu und man hat wie auch bei Kindern 7 Tage die Woche, das ganze Jahr hindurch die Verantwortung über diese Lebewesen. Ob Futter / Stroh holen, Mist wegräumen und abtransportieren, das tägliche Putzen und Hufe kontrollieren, womöglich eine Kolik, wo man bis 5 in der Früh statt am geplanten Grillfest bei Freunden, am Strohballen im Stall sitzt und froh ist, wenn das Pferd wieder strahlt und mistet. Es ist dauernd was zu tun.
Manchmal überwiegt die Arbeit über das Hobby, aber die Liebe zu Pferd und Beruf möchte einen trotz diesem enormen Zeit- und Arbeitsaufwand nicht tauschen lassen
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